Nun war es also so weit: Zum ersten Mal hat eine selbstgenähte Tasche von mir den Geist aufgegeben. Und zwar der zweieiige Zwilling von dieser für Meli-nella genähten Tasche hier. Der hatte es nie auf den Blog geschafft (ich und meine Schluderigkeit!), sah aber fast genau so aus:
Nun ja, sie wurde heiss geliebt und genutzt - u.a. weil sie im "aufgeschnürten Zustand" ein wahres Platzwunder ist, ohne vorher so riesig zu wirken. Sie war im ständigen Dauereinsatz, so dass zunächst der Verstell-Ring (wer den korrekten Namen weiß, bitte gerne "hier" schreien) sich aufbog und der Träger an dieser Stelle dilettantisch geflickt wurde. Aber nun löste sich auch der übrige Träger auf und es wurde Zeit "Adieu" zu sagen.
Traf es sich da nicht AUSGEZEICHNET, dass ich genau da nach Berlin fuhr und deshalb bei Frau Tulpe vorbeischauen MUSSTE? Was blieb mir schon anderes übrig??? Wir verstehen uns?
Und nun ist sie also hier eingezogen: Florabella Nummer 2:
Der tolle Tulpenstoff von Frau Tulpe (...) zusammen mit apfelgrünem Cord
(in memoriam an die Apfel-Florabella ;-) ). Die Ecken habe ich, wie
schon beim ersten Mal, mit farbigem Leder verstärkt. Ich überlege noch, etwas auf die vordere Tasche zu machen...
Hier habe ich nun endlich etwas hinbekommen, woran ich schon
öfter gescheitert bin: eine Aussentasche mit Reissverschluss, bei der
der Reissverschuss auch von der Innenseite der Tasche nicht sichtbar
ist. Und endlich ist es mir mit einer für mich zufriedenstellenden
Perfektion geglückt. Ich kann ja mal ein kleines Tutorial zeigen, wenn
ihr mögt? Habt ihr Lust?
Und Neuheit und Experiment: Ich habe den Träger 1. nicht auf links genäht und gewendet, sondern das Zierband aufgesteppt und 2. ganz mutig mit einmal fehlgekauftem Bastelfilz gefüttert, um auf die gewünschte Polsterung zu kommen. Ich bin sehr gespannt, wie sich beides macht, verarbeitungstechnisch ging beides super.
Und weil das Frollein ja stets Chaos in ihrer Tasche hat, hier der Blick nach innen: Mit ganz viel extra Taschen und Gedöns hab ich versucht, der Unordnung Herr zu werden ( der Alltagstest wirds zeigen...)
Und weil man das von aussen fotographiert immer nicht vernünftig sieht, hier nochmal die Innenansicht:
Hm, ich brauch noch ne TaTüTa, hilft nix!
Was die anderen Damen so für sich gezaubert haben, findet ihr wieder unter RUMS: http://rundumsweib.blogspot.de/
Es grüßt ganz lieb
Das Frollein
Donnerstag, 30. Mai 2013
Mittwoch, 29. Mai 2013
Mit 15 Monaten...
... ist man ein wahrer Wirbelwind. Stillsitzen? Fehlanzeige!
... entdeckt man so langsam Bücher für sich - am liebsten Bücher mit fotographierten Tieren.
... endete heute leider Papas zweimonatige Elternzeit.
... ist man ein wahres Essenswunder (alles und viel).
... hat man 10 Zähne (Schneidezähne und Backenzähne oben).
... will man Treppen bitteschön an der Hand im Wechselschritt steigen.
... kann man kurz auf einem Bein stehen.
... klettert man für sein Leben gern. Leitern sind auch ein Problem, das bezwungen werden MUSS. Die Mutter findets ... naja..."ganz toll".
... spricht man noch nicht so viel. Macht sich aber seeeeehr gut (und energisch) verständlich.
... merkt Mama gerade, wie viel dennoch in diesem kleinen Kopf vor sich geht und welch lustige Vorstellungen man so hat.
... übt man seit gestern das Rennen.
... tanzt man gerne.
... ruft man morgens unartikuliert durchs Haus nach seinem Bruder. Und die Freude ist riesengroß, wenn dieser antwortet!
... war man gerade im Urlaub das erste Mal im Meer planschen.
... sagt man bescheid, wenn man gekitzelt werden möchte.
... wäre die Welt ohne mich sehr leer (zumindest für die Familie).
Es grüßt ganz lieb
das Frollein
... entdeckt man so langsam Bücher für sich - am liebsten Bücher mit fotographierten Tieren.
... endete heute leider Papas zweimonatige Elternzeit.
... ist man ein wahres Essenswunder (alles und viel).
... hat man 10 Zähne (Schneidezähne und Backenzähne oben).
... will man Treppen bitteschön an der Hand im Wechselschritt steigen.
... kann man kurz auf einem Bein stehen.
... klettert man für sein Leben gern. Leitern sind auch ein Problem, das bezwungen werden MUSS. Die Mutter findets ... naja..."ganz toll".
... spricht man noch nicht so viel. Macht sich aber seeeeehr gut (und energisch) verständlich.
... merkt Mama gerade, wie viel dennoch in diesem kleinen Kopf vor sich geht und welch lustige Vorstellungen man so hat.
... übt man seit gestern das Rennen.
... tanzt man gerne.
... ruft man morgens unartikuliert durchs Haus nach seinem Bruder. Und die Freude ist riesengroß, wenn dieser antwortet!
... war man gerade im Urlaub das erste Mal im Meer planschen.
... sagt man bescheid, wenn man gekitzelt werden möchte.
... wäre die Welt ohne mich sehr leer (zumindest für die Familie).
Es grüßt ganz lieb
das Frollein
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MMM#17: Es war einmal...Frei nach Stoff und Stil 23006 oder auch "DerKartoffelsack"
Hier melde ich mich endlich mal wieder nach längerer Urlaubs- und danach Post-Urlaubs-Bloggertief wieder.
Alles fing an, dass ich für ein kleines Sommeroutfit-Sew-Along nach einem Schnitt suchte. Da fiel mir ein, dass mir ein Kleid im Stoff und Stil-Katalog seinerzeit so gut gefallen hat, dass ich mir den Schnitt und auch gleich den Beispielstoff bestellt habe: Stoff&Stil Nr 23006.
Alle, die es interessiert finden die Originalabbildung HIER
Alle, die es interessiert finden die Originalabbildung HIER
Ich packte also frohen Mutes meinen Schnitt aus und las. Tja, gelesen vielleicht, verstehen...nada. Die beliegende Anleitung war leider nur auf Dänisch, Niederländisch und Schwedisch. Hm. Gerade da hatte ich aber im Unterricht gefehlt und auch meine kläglichen Übersetzungsversuche (3 Sprachen simultan auf deutsch) wollten nicht so richtig gelingen. Aber man muss sich ja nur zu helfen wissen. Mein Hilferuf Richtung Stoff und Stil wurde sogleich mit einer deutschen Anleitung geahndet. Super.
Also legte ich los und machte auch gleich den ersten Fehler: Ich hatte mich irgendwie mit den Passzeichen der aufgesetzten Taschen verhauen, ein Fehler, der mir aber erst viel später auffallen sollte. Das Schnittmuster sieht ausserdem eine verdeckte Knopfleiste vor, allerdings wollte sich mir die Vorgehensweise TROTZ deutscher Übersetzung nicht erschließen. Und eigentlich fand ich einen Reißverschluss auch schöner. Und ich hatte doch am nächsten Tag meinen allerersten Nähkurs (eher ein nettes, munteres Zusammensitzen mit einer Schneiderin). Und so hörte ich in meinem Kopf ganz deutlich die melodramatische Melodie, während ich mit stolzgeschwellter Brust Richtung Horizont blickte und wusste: die Zeit für meinen ersten nahtverdeckten Reißverschluss war gekommen. So!
Die Reißverschlus-Sache war (nachdem ich den dafür vorgesehenen Original-Janome-Fuß gegen die etwas improvisiert anmutende Plastik-Variante getauscht hatte) wesentlich einfacher als erwartet und ich muss an dieser Stelle mal unverschämt selbstsicher feststellen: Der ist mir wirklich richtig gut gelungen.
Aber dann nahm das Unheil seinen Lauf: Ich nähte das Kleid soweit fertig: schwerer Fehler am Wassergraben: meine Jerseykleider habe ich wenn überhaupt erst nachträglich noch etwas anpassen können - so dachte ich mir, das vorläufige Heften einfach sparen zu können. Tja, die Anprobe ergab dann eine mittelschwere Katastrophe: die Farbe ging für mich gar nicht, die Taschen saßen kurz unter der Brust, der eckige Ausschnitt stand mir nicht, das Vorderteil saß wie ein Sack,durch das Einfassen durch den Original-Cord wie beim Stoff und Stil-Beispiel hatte sich der hintere Ausschnitt gedehnt und stand ca 5cm ab. Waaaaaaahhhhh (nachträglich ärgere ich mich, dass ich kein Foto gemacht habe).
Ich ergriff die einzig mögliche Konsequenz: ich warf das Kleid schmollend für die nächsten 6 Wochen in die Ecke und verfluchte die Welt. Strafe muss schließlich sein! Und als ich letzte Woche böse in die Ecke sah, lag es immernoch da. Mit dem ganzen aufgestauten Ärger zwischen uns. Mir wurde klar: Wenn ich jetzt nicht den ersten Schritt gehe, dann werden wir nie wieder Freunde. Der Klügere gibt nach und so.
Also habe ich kurzerhand den Ausschnitt rund geschnitten und mit dunkelrotem Schrägband eingefasst. Damit wird das beige-auf-weißer-Haut deutlich abgemildert, das hätte ich so wirklich nicht erwartet. Das Schrägband läuft weiter nach hinten, so dass ich den Ausschnitt hinten gut einhalten konnte. Unter die Brust kamen noch zusätzliche (und seeeeeehr tiefe) Abnäher, so dass ich tatsächlich wieder eine Figur habe. Die Taschen nach unten zu versetzen war dann noch die Ehrenrunde. Und so ganz langsam entspannen sich dann doch zarte Bande zwischen uns, das Kleid wurde dann bei der Anprobe mit Leggings drunter sogar anhänglich, so dass es gleich noch ein Futter bekam (wird wohl in Zukunft dann zum Standart hier werden - mehr Arbeit, die sich aber wirklich lohnt).
Irgendwann kommt auf die Passe vorne noch ein Knopf, da hat sich aber noch nicht der passende gefunden. Ideen?
Tja und was soll ich sagen, nun stehen wir hier und ich denke, dass unsere gemeinsame Näherei wohl nicht die letze gemeinsam verlebte Zeit wird. Vielleicht kein Lieblingsteil, aber sicher auch kein ungeliebtes mehr.
Hüpfefoto wie immer:
| Naja, ein bisschen Bräune könnte halt doch nicht schaden... |
Ob die anderen Damen ähnliche On-Off-Beziehungen erlebt haben findet ihr wie immer auf dem Me Made Mittwoch-Blog.
Es grüßt ganz lieb
Das Frollein
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Stoff und Stil 23006
Mittwoch, 1. Mai 2013
MMM#16: Der Lemming in mir - Amy
...hat bei euch diese tollen Amys gesehen und befahl, dass ich auch so eine brauche. Und weil ich ja immer so folgsam bin, habe ich mir nun auch eine genäht - aus dem schönen Bella Fiorella Stöffchen und samtartigen gering stretchigen festerem Stoff und das erste Mal mir Innenfutter.
Und was soll ich sagen: Ich mag meinen Rock. Dank der Taschen ist er wunderbar alltagstauglich und man fühlt sich gut angezogen UND rumlümmeltauglich. Er fällt nicht ganz perfekt, den Grund dafür habe ich noch nicht gefunden und ich frage mich, ob es an der Kombination Feincord+Futter liegt. Oder hab ich das Futter evtl. etwas zu kurz zugeschnitten? Es steht vielleicht minimal unter Spannung, aber wirklich nur ganz dezent. Kann mir da jemand weiterhelfen?
Zweites Manko (über das ich aber inzwischen genauso wegsehen kann) ist das Phänomen, das Wiebke schon letzte Woche beim MMM schilderte: die Solistenfalle. Der Stoff vom Bund ist nicht ganz so lila wie im Rock sondern geht etwas ins burgunderfarbene. Ich habe so gut wie kein Oberteil im Schrank, dass dazu passen würde. Weisse Bluse ist mit schon wieder nicht leger genug, weisses Shirt wirkt einfallslos, Shirts in beige sehen nach nichts aus, außerdem steht mir die Farbe einfach nicht (was mir kürzlich nach endloser Näherei an einem auch passtechnisch schlechtem Kleid schmerzlich klar wurde - ebendieses landete jetzt erstmal auf unbestimmte Zeit in der UFO-Kiste...). Für orange fühle ich mich derzeit noch zu blass und so trage ich jetzt also diese Kombi, die mir nun wenigstens gefällt.
Zum Schluss hab ich mal wieder ein paar dynamische Fotos für euch geschossen. Heute gibt es mal nicht nur Gehüpfe, sondern ich begab mich sogar für euch in die Matrix (""Es gibt keinen Löffel.").
Damen in selbstgenähter Kleidung auf seriösen Fotos findet ihr wie jeden Mittwoch auf dem Me Made Mittwoch-Blog.
Einen schönen 1. Mai wünsch ich euch.
Es grüßt ganz lieb
Das Frollein
PS: Falls sich jemand fragt: Ich bin durchaus stolze Besitzerin von Schuhen, nur lauf ich drin auch gerne narfuss. Nachher zieh ich welche an, versprochen.
PPS: Und falls ihr euch fragt, ob ich noch andere Hobbies habe, als alberne Fotos mit dem Selbstauslöser zu schiessen: Ja, hab ich. Nähen zum Beispiel ;-)
Und was soll ich sagen: Ich mag meinen Rock. Dank der Taschen ist er wunderbar alltagstauglich und man fühlt sich gut angezogen UND rumlümmeltauglich. Er fällt nicht ganz perfekt, den Grund dafür habe ich noch nicht gefunden und ich frage mich, ob es an der Kombination Feincord+Futter liegt. Oder hab ich das Futter evtl. etwas zu kurz zugeschnitten? Es steht vielleicht minimal unter Spannung, aber wirklich nur ganz dezent. Kann mir da jemand weiterhelfen?
Zweites Manko (über das ich aber inzwischen genauso wegsehen kann) ist das Phänomen, das Wiebke schon letzte Woche beim MMM schilderte: die Solistenfalle. Der Stoff vom Bund ist nicht ganz so lila wie im Rock sondern geht etwas ins burgunderfarbene. Ich habe so gut wie kein Oberteil im Schrank, dass dazu passen würde. Weisse Bluse ist mit schon wieder nicht leger genug, weisses Shirt wirkt einfallslos, Shirts in beige sehen nach nichts aus, außerdem steht mir die Farbe einfach nicht (was mir kürzlich nach endloser Näherei an einem auch passtechnisch schlechtem Kleid schmerzlich klar wurde - ebendieses landete jetzt erstmal auf unbestimmte Zeit in der UFO-Kiste...). Für orange fühle ich mich derzeit noch zu blass und so trage ich jetzt also diese Kombi, die mir nun wenigstens gefällt.
Zum Schluss hab ich mal wieder ein paar dynamische Fotos für euch geschossen. Heute gibt es mal nicht nur Gehüpfe, sondern ich begab mich sogar für euch in die Matrix (""Es gibt keinen Löffel.").
Damen in selbstgenähter Kleidung auf seriösen Fotos findet ihr wie jeden Mittwoch auf dem Me Made Mittwoch-Blog.
Einen schönen 1. Mai wünsch ich euch.
Es grüßt ganz lieb
Das Frollein
PS: Falls sich jemand fragt: Ich bin durchaus stolze Besitzerin von Schuhen, nur lauf ich drin auch gerne narfuss. Nachher zieh ich welche an, versprochen.
PPS: Und falls ihr euch fragt, ob ich noch andere Hobbies habe, als alberne Fotos mit dem Selbstauslöser zu schiessen: Ja, hab ich. Nähen zum Beispiel ;-)
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Dienstag, 30. April 2013
Wenn die Mutter nur mal schnell...und so...
Tja, irgendwie läufts hier im Hause TongTong immer gleich: Ich verfasse endlose To-Sew-Listen, plane und bereite im Kopf vor...und dann kommt mir wieder was in den Sinn, das ich noch ganz schnell machen muss. Geht ja ganz fix. Quasi schon passiert.
Und dann probier und friemel ich und schon ist wieder ein halbes Jahr rum. Gefühlt oder realistisch.
So habe ich mein ganz schnelles Dienstagsprojekt natürlich nicht fertig bekommen, dass ich euch gerne heut zum CreaDienstag zeigen wollte.
Aber mal luschern dürft ihr.
Ich hab das erste mal mit Soluvlies freihandgestickt und muss sagen, ich bin begeistert. Warum hab ich das denn nicht früher probiert?
Und auch wenn mir der Probebär besser gefällt (ich finde, das Endergebnis sieht auch ein bisschen nach Nashorn aus), ging es viel leichter, als ich dachte. Den Bären und den Fußabdruck irgendwo im Netz gefunden, gedruckt, aufs Soluvlies übertragen, Soluvlies auf den Stoff und Stickvlies drunter und schon konnte es losgehen. Hinterher ging das Vlies unterm Wasserhahn auch gut ab - nur die anschließende Trockenzeit traf mich mal wieder völlig unerwartet. Typisch Frollein.
Und das ganz ganz schnelle Projekt wird dann hoffentlich morgen fertig (spätestens Samstag muss und wird es im Einsatz sein! Indianerehrenwort. ;-) ).
Hier gehts nochmal zum Creadienstag, guckt doch mal, was die anderen so treiben:
creadienstag.blogspot.de
Es grüßt ganz lieb
Das Frollein
Und dann probier und friemel ich und schon ist wieder ein halbes Jahr rum. Gefühlt oder realistisch.
So habe ich mein ganz schnelles Dienstagsprojekt natürlich nicht fertig bekommen, dass ich euch gerne heut zum CreaDienstag zeigen wollte.
Aber mal luschern dürft ihr.
Ich hab das erste mal mit Soluvlies freihandgestickt und muss sagen, ich bin begeistert. Warum hab ich das denn nicht früher probiert?
Und auch wenn mir der Probebär besser gefällt (ich finde, das Endergebnis sieht auch ein bisschen nach Nashorn aus), ging es viel leichter, als ich dachte. Den Bären und den Fußabdruck irgendwo im Netz gefunden, gedruckt, aufs Soluvlies übertragen, Soluvlies auf den Stoff und Stickvlies drunter und schon konnte es losgehen. Hinterher ging das Vlies unterm Wasserhahn auch gut ab - nur die anschließende Trockenzeit traf mich mal wieder völlig unerwartet. Typisch Frollein.
Und das ganz ganz schnelle Projekt wird dann hoffentlich morgen fertig (spätestens Samstag muss und wird es im Einsatz sein! Indianerehrenwort. ;-) ).
Hier gehts nochmal zum Creadienstag, guckt doch mal, was die anderen so treiben:
creadienstag.blogspot.de
Es grüßt ganz lieb
Das Frollein
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Gelaber
Montag, 29. April 2013
Mit 14 Monaten...
...wiegt man 11,8kg und keiner weiss so richtig, wie lang man ist.
... ist man lauftechnisch in den letzten Wochen explodiert und liebt es, endlich von der Stelle zu kommen. Da rennt man wirklich gerne dann mal einen ganzen Nachmittag durch den Zoo.
... sind Zoobesuche sowieso spannend und die Eltern staunen, dass es sogar die Tiere sind, die die Begeisterung wecken (haben den großen Bruder nie interessiert).
... kann man schon toll alleine zB im Sand spielen.
... ißt man alles. Gerne und viel. Man hat sogar die völlig irrationale Abneigung gegen Himbeeren (!) überwunden.
... ißt man gerne alleine mit dem Löffel.
... genießt man Papas Elternzeit.
... kommt man mit der Hand auf fast alle Tische und nichts ist darauf mehr sicher.
... mag man schon aus Prinzip nicht gerne aus einer normalen Tasse trinken.
... sind auch die größten Sorgen (GSD) nach ein paar Minuten vergessen.
... klettert man beim Kinderarzt die Treppe zur Rutsche hoch, läuft durch einen Gang, dreht sich an der Rutsche um und rutscht rückwärts auf dem Bauch wieder runter. Alles allein...
... sagt man "Mama", "da", "nkga!" (der große Bruder), "dududu", "neinneinnein", "bumm" und "bautz" und neuerdings auch "Papa" (halleluja...).
... hat man 8 Zähne.
... klingen beim Tiergeräuschenachmachen Hund, Löwe, Tiger, Schwein, Katze, Affen und diverse andere für den Laien gleich. De facto sind das natürlich himmelweite Unterschiede, die sich nur dem Kind erschliessen. Pffffff....Banausen!
... kann man es nicht ertragen, dass der große Bruder mal alleine mit etwas spielen will - und umgekehrt.
... muss man immer einen Stock o.ä. mitschleppen.
... erachtet man ein "Nein!" als ausdrückliche Ermunterung, dasselbe doch gleich nochmal zu versuchen.
... hat man Anfang des Monats die ersten Nächte ohne Mama verbracht, was beiden ein klein wenig schwer fiel...
... hat man derzeit gerade eine ganz blöde obstruktive Bronchitis.
... ist es für meine Familie wunderbar zu sehen, wie ich aufeinmal so groß werde.
... ist man lauftechnisch in den letzten Wochen explodiert und liebt es, endlich von der Stelle zu kommen. Da rennt man wirklich gerne dann mal einen ganzen Nachmittag durch den Zoo.
... sind Zoobesuche sowieso spannend und die Eltern staunen, dass es sogar die Tiere sind, die die Begeisterung wecken (haben den großen Bruder nie interessiert).
... kann man schon toll alleine zB im Sand spielen.
... ißt man alles. Gerne und viel. Man hat sogar die völlig irrationale Abneigung gegen Himbeeren (!) überwunden.
... ißt man gerne alleine mit dem Löffel.
... genießt man Papas Elternzeit.
... kommt man mit der Hand auf fast alle Tische und nichts ist darauf mehr sicher.
... mag man schon aus Prinzip nicht gerne aus einer normalen Tasse trinken.
... sind auch die größten Sorgen (GSD) nach ein paar Minuten vergessen.
... klettert man beim Kinderarzt die Treppe zur Rutsche hoch, läuft durch einen Gang, dreht sich an der Rutsche um und rutscht rückwärts auf dem Bauch wieder runter. Alles allein...
... sagt man "Mama", "da", "nkga!" (der große Bruder), "dududu", "neinneinnein", "bumm" und "bautz" und neuerdings auch "Papa" (halleluja...).
... hat man 8 Zähne.
... klingen beim Tiergeräuschenachmachen Hund, Löwe, Tiger, Schwein, Katze, Affen und diverse andere für den Laien gleich. De facto sind das natürlich himmelweite Unterschiede, die sich nur dem Kind erschliessen. Pffffff....Banausen!
... kann man es nicht ertragen, dass der große Bruder mal alleine mit etwas spielen will - und umgekehrt.
... muss man immer einen Stock o.ä. mitschleppen.
... erachtet man ein "Nein!" als ausdrückliche Ermunterung, dasselbe doch gleich nochmal zu versuchen.
... hat man Anfang des Monats die ersten Nächte ohne Mama verbracht, was beiden ein klein wenig schwer fiel...
... hat man derzeit gerade eine ganz blöde obstruktive Bronchitis.
... ist es für meine Familie wunderbar zu sehen, wie ich aufeinmal so groß werde.
Es grüßt ganz lieb
Das Frollein
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Mittwoch, 24. April 2013
MMM#15: Trixi-bzehn
... Und ich bin mir jetzt schon sicher, dass dieses Wortspiel mal wieder das Frollein ganz allein versteht. So wie sie auch gerne mal alleine über ihre Witze lacht. Sei's drum ;-)
Nachdem ich euch neulich schon hier von meiner heißgeliebten Nina Cardi von Style Arc berichtet habe, habe ich den nächsten Schnitt aus meiner Bestellung genäht: Trixi.
Diesmal lief jedoch nicht alles so super reibungslos, zwischenzeitlich habe ich ganz schön geflucht (die hier mitlesende E. kann das bestätigen, wir hatten nämlich einen Mini-Nähtreff und fluchten synchron über unsere jeweiligen Projekte).
Ich würde mal behaupten, ich bin des Englischen durchaus mächtig. Zumindest so gut, dass ich einige Zeit im Rahmen meines Studiums in den USA arbeiten und mich problemlos verständigen konnte (bis auf ein paar ganz hartgesottene Goldkettchenträger aus den sozialen Brennpunkten mit fiesestem Südstaaten-Slang, aber die hat mein zugezogener texanischer Lieblingskollege Biff auch nicht verstanden. Eigentlich hat sie niemand verstanden...). Egal. Jedenfalls war diese Anleitung irgendwie etwas umständlich und irreführend geschrieben (was gaaaaanz sicher nichts mit dem einen oder anderen Gläschen Riesling am einen oder der Ablenkung am anderen Tag zu tun hatte ;-) ). Also hab ich mich ein bisschen durchgequält und geflucht, wurde dafür aber mir einer tollen Passform belohnt.
Das ganze ist ein Fast-Wickelkleid mit Raffung an einem eingesetzten Halbkreis, alles geht hier etwas in dem doch sehr unruhigen Stoffmuster unter. Dass tatsächlich beide Seiten des Kleides mehr oder minder offen bleiben, war für mich auf der "technischen Zeichnung" auf Anhieb nicht erkenntlich.
Den Stoff hab ich noch relativ günstig für 10E/m bei K*rstadt bekommen, eventuellen kostspieligen Nähkatastrophen war also vorgebeugt. Aber der doch recht flutschige Jersey ließ sich prima verarbeiten, nur war es bei der ersten Anprobe dann schon sehr bunt, so dass zumindest die langen Ärmel weichen mussten. Aber auch gut. So ist es tragbar, finde ich.
Und obwohl ich beim Nähen zeitweise nur "nie wieder!" vor mich hin fluchte, bin ich vom Schnitt doch sehr angetan, so dass noch das eine oder andere Teil folgen wird. Ändern werde ich beim nächsten Mal:
- Nackenband ca 1-2cm beidseits länger, dort zieht es sich schon ein bisschen nach oben.
- das Rockteil evtl. Noch etwas verbreitern, damit es noch etwas mehr schwingt.
- im Schnitt vorgesehene Kurven an den Vorderteilkanten begradigen, ich finde rechte Winkel dort schöner, gerade weil es jetzt vorne je nach Fall etwas schief aussieht.
- Vordteile zu den offenen Seiten hin breiter zuschneiden, um sie dann schöner säumen zu können.
Aber, all das ist eher Meckern auf hohem Niveau, ich mag Schnitt und Kleid, auch wenn ich es heute wohl mit meiner NinaCardi tragen werde. So komplett in Style Arc quasi ;-)
Achso, übrigens muss ich der Vollständigkeit halber noch berichten: Bei den obligatorischen Hüpfefotos kam heraus, dass ich das wohl besser lasse. Das wird doch etwas zu offenherzig. Aber Salsa tanzen, das wird gehen…
Hüpfen, Salsa oder reglos in der Ecke stehen - was die anderen Damen mit ihren Outfits können, findet ihr wie immer hier auf dem MeMadeMittwoch-Blog.
Es grüßt ganz lieb
Das Frollein
Nachdem ich euch neulich schon hier von meiner heißgeliebten Nina Cardi von Style Arc berichtet habe, habe ich den nächsten Schnitt aus meiner Bestellung genäht: Trixi.
Diesmal lief jedoch nicht alles so super reibungslos, zwischenzeitlich habe ich ganz schön geflucht (die hier mitlesende E. kann das bestätigen, wir hatten nämlich einen Mini-Nähtreff und fluchten synchron über unsere jeweiligen Projekte).
Ich würde mal behaupten, ich bin des Englischen durchaus mächtig. Zumindest so gut, dass ich einige Zeit im Rahmen meines Studiums in den USA arbeiten und mich problemlos verständigen konnte (bis auf ein paar ganz hartgesottene Goldkettchenträger aus den sozialen Brennpunkten mit fiesestem Südstaaten-Slang, aber die hat mein zugezogener texanischer Lieblingskollege Biff auch nicht verstanden. Eigentlich hat sie niemand verstanden...). Egal. Jedenfalls war diese Anleitung irgendwie etwas umständlich und irreführend geschrieben (was gaaaaanz sicher nichts mit dem einen oder anderen Gläschen Riesling am einen oder der Ablenkung am anderen Tag zu tun hatte ;-) ). Also hab ich mich ein bisschen durchgequält und geflucht, wurde dafür aber mir einer tollen Passform belohnt.
Das ganze ist ein Fast-Wickelkleid mit Raffung an einem eingesetzten Halbkreis, alles geht hier etwas in dem doch sehr unruhigen Stoffmuster unter. Dass tatsächlich beide Seiten des Kleides mehr oder minder offen bleiben, war für mich auf der "technischen Zeichnung" auf Anhieb nicht erkenntlich.
Den Stoff hab ich noch relativ günstig für 10E/m bei K*rstadt bekommen, eventuellen kostspieligen Nähkatastrophen war also vorgebeugt. Aber der doch recht flutschige Jersey ließ sich prima verarbeiten, nur war es bei der ersten Anprobe dann schon sehr bunt, so dass zumindest die langen Ärmel weichen mussten. Aber auch gut. So ist es tragbar, finde ich.
Und obwohl ich beim Nähen zeitweise nur "nie wieder!" vor mich hin fluchte, bin ich vom Schnitt doch sehr angetan, so dass noch das eine oder andere Teil folgen wird. Ändern werde ich beim nächsten Mal:
- Nackenband ca 1-2cm beidseits länger, dort zieht es sich schon ein bisschen nach oben.
- das Rockteil evtl. Noch etwas verbreitern, damit es noch etwas mehr schwingt.
- im Schnitt vorgesehene Kurven an den Vorderteilkanten begradigen, ich finde rechte Winkel dort schöner, gerade weil es jetzt vorne je nach Fall etwas schief aussieht.
- Vordteile zu den offenen Seiten hin breiter zuschneiden, um sie dann schöner säumen zu können.
Aber, all das ist eher Meckern auf hohem Niveau, ich mag Schnitt und Kleid, auch wenn ich es heute wohl mit meiner NinaCardi tragen werde. So komplett in Style Arc quasi ;-)
Achso, übrigens muss ich der Vollständigkeit halber noch berichten: Bei den obligatorischen Hüpfefotos kam heraus, dass ich das wohl besser lasse. Das wird doch etwas zu offenherzig. Aber Salsa tanzen, das wird gehen…
Hüpfen, Salsa oder reglos in der Ecke stehen - was die anderen Damen mit ihren Outfits können, findet ihr wie immer hier auf dem MeMadeMittwoch-Blog.
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